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Stellungnahme zu den Vorfällen auf dem Bahnhof Mellendorf

Mit großer Bestürzung haben die Hannover Indians von den Vorkommnissen im Anschluss an die Begegnung bei den Hannover Scorpions am Abend des 30. Dezember erfahren und verurteilen die Taten der angeblichen „Fans“. Auf dem Bahnhof Mellendorf ist es zwischen zwei Fangruppierungen der Indians und der Scorpions zu Provokationen und tätlichen Auseinandersetzungen gekommen. Sechs Personen wurden in vorläufigen Gewahrsam genommen, eine Person verletzt.

Diverse andere unbeteiligte Personen, auch Kinder, wurden unfreiwillige Zeugen dieses Verhaltens, sind dadurch erschreckt und verunsichert worden.

Die Polizei hat zunächst Frank Schmidt und den Leiter des Ordnungsdienstes am Pferdeturm informiert, die sich intensiv mit der Indians-Geschäftsleitung ausgetauscht und abgestimmt haben. 

Die abschließenden Ermittlungen der Polizei sind nun abzuwarten. Sollten sich die im Raum stehenden Vorwürfe manifestieren, müssen alle erkannten, handelnden Täter mit Stadionverboten rechnen, aufgrund der Bestimmungen des DEB auch bundesweit.

Ein solches Verhalten ist nicht hinnehmbar. Die Anhänger der Hannover Indians sind dafür bekannt friedlich und respektvoll aufzutreten. Wir werden alles unternehmen, damit nicht einzelne diesen Nimbus in Verruf bringen und gehen davon aus, dass dies auf Seiten der Hannover Scorpions ebenfalls mit einer „Null Toleranz-Grenze“ quittiert wird. 

Frank Schmidt, Fanbeauftragter des ECH, sagt dazu: „Ich verurteile die Ausschreitungen auf das Schärfste. Die ECHten Eishockeyfans waren hier nicht involviert, jedoch stammen Teile der Beteiligten leider auch aus dem erweiterten Umfeld der Indians. Zusammen mit den wahren Eishockeyfans vom Pferdeturm müssen wir gemeinsam weiterhin gegen jegliche Art von Gewaltausbreitung arbeiten und diese sogenannten „Fans“ aus unserer Mitte verbannen.“

André Wessarges, Leiter des ECH-Ordnungsdienstes: „Leider gibt es inzwischen auch auf unserer Seite einige wenige Unverbesserliche, die der Meinung sind, eine neue Fankultur mit ins Stadion bringen zu müssen. Leider sind uns jedoch außerhalb des Stadions die Hände gebunden. Wir sorgen jedoch mit aller Kraft dafür, dass der Pferdeturm auch weiterhin sicher, familienfreundlich und ein Ort der Begegnung und nicht Auseinandersetzung ist.“

Für die weitere Aufarbeitung der Geschehnisse bitten die EC Hannover Indians um Mithilfe von Zeugen, die sich bitte per E-Mail an info@hannover-indians.de an die ECH-Geschäftsleitung wenden. Wir werden die Informationen der Polizei zuleiten.

Uwe Schlüter
Jan Roterberg
Frank Schmidt
Andre Wessarges

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