Start ins neue Jahr gegen Rostock und Hamm

Das Jahr 2020 haben die Hannover Indians auf dem vierten Tabellenplatz abgeschlossen. Nun steht das neue Jahr in den Startlöchern und die Kleefelder wollen nun weiter auf Punktejagd gehen. Die oberen Plätze zur direkten Playoff-Teilnahme sind heiß umkämpft. Die Teams auf Platz zwei bis sechs trennen lediglich fünf Punkte. Die Icefighters Leipzig auf Platz sieben kann man sicher auch noch in diesen Kreis mit einrechnen, da die Mannschaft wegen der kürzlichen Quarantäne drei oder vier Spiele weniger ausgetragen hat. Daher ist es für den ECH an diesem Wochenende enorm wichtig, gegen die beiden Teams aus Rostock und Hamm, deren Ziel aktuell eher die Preplayoff-Plätze sein dürften, zu punkten.

Neujahrsspiel an der Ostsee

Die Rostock Piranhas sind auf dem zehnten Tabellenplatz in das neue Jahr gerutscht. Nominell sollte auch das Team aus Rostock eher um die direkte Playoff-Qualifikation kämpfen, wenn man sich den Kader der Hansestädter anschaut. Jedoch laufen die Piranhas diesen Erwartungen seit Saisonbeginn etwas nach, konnten zuletzt aber etwas mehr Punkte sammeln.

Nach einer Niederlage bei Tilburg standen zuvor zwei Siege, gegen Hamburg und Dietz-Limburg, auf der Haben-Seite – zwei von bisher vier Saisonsiegen.

Besonderes Augenmerk gilt besonders den drei Topscorern. Bester Scorer – und auf Platz 10 im Liga-Vergleich ist Kanadier Matthew Pistilli zu finden, mit seinen 24 gesammelten Punkten liegt er weit vor seinen Teamkollegen. Er bringt eine ordentliche Statur mit 1,88 Meter und 99 Kilo mit, zwei Meistertitel (aus der DEL2 und der dänischen ersten Liga) und 210 Punkte aus 186 DEL2-Spielen mit. Bei August von Ungern-Sternberg handelt es sich um einen Überraschungserfolg. Der 23-jährige Deutsch-Amerikaner kommt direkt vom College und konnte nach einem zweimonatigen Tryout mit hervorragenden Leistungen in seiner ersten Deutschland-Saison empfehlen. John Dunbar besetzt die zweite Importstelle der Piranhas und ist ein echter Hochkaräter der englischen Liga. Auch wenn Dunbar teamintern der drittbeste Scorer ist, hat er Potential für mehr.

Um einiges schwächer sind die Special Teams. Befindet sich Rostock bei Powerplay auf Platz 11, haben sie beim Unterzahlspiel die rote Laterne inne. Die drittmeisten Gegentore der Liga und mit einem Gegentorschnitt von 4,00 (Nils Velm) und 5,13 (Leon Meder) der beiden Torhüter zeigen wohl das Hauptproblem der Piranhas auf.

Zwei Mal waren die Piranhas bereits zu Gast am Pferdeturm, beide Spiele konnten die Indians für sich entscheiden, jedoch denkbar knapp: Brachte der erste Sieg mit 5:4 drei Punkte, waren es im zweiten Vergleich zwei Punkte nach einem 5:4 nach Verlängerung. Nun also das erste Aufeinandertreffen an der Ostsee.

Rostock Piranhas gegen Hannover Indians – jetzt buchen >>>

Erstes Heimspiel in 2021

Am Sonntag, den 3. Januar 2021 sind dann erneut die Hammer Eisbären zu Gast am Pferdeturm. Es ist bereits das vierte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison und damit das (vorerst) letzte Duell. Alle drei Partien gingen an den ECH, jedoch konnten die Eisbären das letzte Spiel (am 18. Dezember) mit 5:3 deutlich spannender gestalten als zuvor beim 0:5- und 0:6-Erfolg der Indianer.

Direkt vor dem letzten Vergleich verpflichteten die Eisbären mit Michel Maaßen, Tobias Schwab und Leonardo Ewald gleich drei neue Spieler, die die Hammer vom letzten Tabellenplatz wegbringen sollte. Seitdem konnte das Team jedoch nur einen Punkt in Overtime gegen die Icefighters Leipzig sammeln. Auch wenn die neuformierte Reihe um Maaßen und Schwab in Hannover durchaus für Torgefahr sorgte und Hamm das Spiel toremäßig 30 Minuten lang ausgeglichen gestalten konnte.

Die wenigsten geschossenen Tore der Liga, während Hamm bei Gegentoren im Mittelfeld liegt, zeigt, dass es aktuell noch an Offensivpower fehlt. Dadurch haben die Eisbären auch das schlechteste Torverhältnis der Liga mit -36.

Das Team aus Hamm ist keinesfalls zu unterschätzen, auch wenn es für die Indians ein Pflichtsieg ist, wenn sie weiter bei den oberen Plätzen mitmischen wollen.

Am Wochenende steht Lenny Soccio der gleiche Kader wie in Hamburg zur Verfügung. Igor Bacek und Robby Hein fallen weiter aus.

Hannover Indians gegen Hammer Eisbären – jetzt buchen >>>