Hannover Indians setzen an der Sponsorenfront ein Zeichen für die Zukunft!

Hannover Indians setzen an der Sponsorenfront ein Zeichen für die Zukunft!

Der ECH und Die Johanniter verlängern Vertrag um fünf Jahre

Für die Helfer ist es etwas Besonderes – sie können ihr Ehrenamt mit ihrer sportlichen Leidenschaft verbinden. Deswegen freuen sich die Johanniter vom Ortsverband Hannover-Wasserturm umso mehr, dass die EC Hannover Eishockey-Spielbetriebs GmbH ihren Vertrag mit der Hilfsorganisation um weitere fünf Jahre verlängert hat. 

Bis zunächst 2024 sind weiterhin die Johanniter für die sanitätsdienstliche Absicherung der Spiele am Pferdeturm verantwortlich, denn ohne diese kann letztlich kein Spielbetrieb der EC Hannover Indians stattfinden. Die Zusammenarbeit hat sich bewährt: Mittlerweile befinden sich Johanniter und Indians im 15. Jahr ihrer Kooperation. „Wir sind froh, unserem hannoverschen Eishockeyverein weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen zu dürfen“, sagt Dienststellenleiter Michael Homann von den Johannitern. Und auch Uwe Schlüter, geschäftsführender Gesellschafter bei den Indians, schätzt die gute Partnerschaft der vergangenen Jahre: „Für uns ist die Kontinuität und Nachhaltigkeit in einer Partnerschaft ein entscheidendes Kriterium. Dies gilt insbesondere für einen so sensiblen Bereich wie die Sicherheit im Stadion. Ein nun bereits anderthalb Jahrzehnte währender, gemeinsamer Weg spricht da für sich. Wir freuen uns, mit den Johannitern einen so verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben.“ 

Die Johanniter sorgen für die sanitätsdienstliche Sicherheit der Besucher im rund 4600 Menschen fassenden Stadion am Pferdeturm sowie der Spieler auf dem Eis. Tritt der Ernstfall ein und ein Spieler, Mitarbeiter oder Zuschauer benötigt medizinische Hilfe, sind die Helfer umgehend zur Stelle. Damit sie selbst sicher auf dem Eis unterwegs sind, gibt es spezielle Spikes, die unter die Sicherheitsschuhe geschnallt werden. Mit dieser Ausrüstung können sie schnell ihren Patienten erstversorgen und ggf. die weitere medizinische Behandlung in einem Krankenhaus veranlassen.

Je nach Besucheraufkommen sind regulär zwei bis sechs Helfer sowie ein Rettungswagen vor Ort, nach Bedarf wird aufgestockt. Zu den häufigsten Verletzungen bei den Spielern zählen Prellungen, Hämatome und Knochenbrüche, die meist die Folgen von Stürzen oder Zweikämpfen sind. Dafür sind die Johanniter aber bestens gerüstet: Denn neben dem obligatorischen Eimer mit Eis zum Kühlen von Verletzungen steht auch ein Behandlungscontainer auf dem Gelände zur Verfügung, um ausreichend Material zur Wundversorgung zur Hand zu haben. 

Die Johanniter schätzen bei ihren Einsätzen im Eisstadion vor allem die sensationelle Stimmung, denn unter den Johanniter-Mitarbeitern sind viele, die selbst in ihrer Freizeit gern die Spiele der Indians anschauen. Aber die Sanitäter betreuen vor Ort nicht nur die Spiele der Profimannschaft. Auch bei sämtlichen Teams des Eishockeynachwuchses stehen die Johanniter an der Bande, um die medizinische Erstversorgung von Verletzten zu gewährleisten – von der Oberliga bis hin zu den Spielen des Eishockey-Nachwuchses.