Sechs Punkte Wochenende für die Indians

Die EC Hannover Indians können auf ein erfolgreiches zweites Spielwochenende in der Oberliga Nord zurückblicken. Durch Siege über die Harzer Falken (4:1) und bei den Icefighters Leipzig (2:0) konnte die Mannschaft von Trainer Lenny Soccio die volle Anzahl von sechs Punkten einfahren.

EC Hannover Indians vs. Harzer Falken

Dabei war der Start ins Wochenende alles andere als gut. Im Heimspiel gegen die Harzer Falken sahen sich die Indians einer offensiv ausgerichteten Gästemannschaft entgegen. Die Falken suchten, nach ihren beiden Auftaktniederlagen, ihre Chance im Angriff und taten dies auch erfolgreich. So war es dann Michael Buonincontri, der die Harzer in der 8. Spielminute mit 1:0 in Führung brachte. 

Die Indians versuchten bis zum Drittelende vergebens diesen Rückstand zu egalisieren, sodass es mit 0:1 in die erste Pause ging.

Mit Beginn des zweiten Drittels sahen die 2.401 Fans im Eisstadion am Pferdeturm dann aber eine ganz andere Mannschaft der Indians, die durch zwei Treffer von Lukas Valasek (22.) und nur 26-Sekunden später von Igor Bacek das Spiel zu ihren Gunsten kippten und das Ergebnis schnell auf 2:1 stellten. Als Viktor Knaub in der 30. Minute das 3:1 erzielte, war das Spiel endgültig auf Seiten der Indians.

Die Falken hielten, trotz des Rückstands, weiterhin gut dagegen und so dauerte es dann im letzten Abschnitt bis zur 51. Minute wo Kapitän Brano Pohanka mit seinem Treffer zum 4:1 gleichzeitig den Endstand herstellte.

Per Time Score   GS Team Scored by Assist by Assist 2 by    
1 07:55 0:1   PP1 HFA Buonincontri M. (11) Kubail G. (95) Ehmann N. (17)    
2 21:35 1:1   EQ HIN Valasek L. (87) Goller S. (16) Mund Y. (64)    
2 22:01 2:1 GWG EQ HIN Bacek I. (10) Weyrauch T. (12) Pohanka B. (25)    
2 29:34 3:1   EQ HIN Knaub V. (88) Norris B. (13) Finkel A. (19)    
3 50:21 4:1   EQ HIN Pohanka B. (25) Turnwald N. (22)      

Strafen: ECH 22 – HAF 18 | Zuschauer: 2.401 | Schiedsrichter: Seedo Janssen (John-Darren Laudahn, Timo Voß)


Icefighters Leipzig vs. EC Hannover Indians
Zwei Tage nach dem 4:1 Sieg über die Harzer Falken ging es für die Indians nach Leipzig, wo sich die Icefighters auf ihre Premiere in ihrer neuen Heimspielstätte „Kohlrabizirkus“ freuten. Doch die Indians erwiesen sich bei dieser Premiere als Partycrasher. Bereits in der 5. Minute war es Andy Morczinietz, der das Team vom Pferdeturm früh, und erstmals in dieser Saison, mit 1:0 in Führung brachte. Die Gastgeber versuchten immer wieder auf den Ausgleich zu drücken, doch die Indians standen sehr gut in der Defensive und hatten mit Kevin BeECH einen wahren Hexer zwischen den Pfosten, sodass es mit dieser Führung in die erste Pause ging.

Auch im zweiten Drittel hatten die Indians wieder einen Traumstart. Igor Bacek stellte das Ergebnis in der 22. Spielminute auf 2:0 und sorgte damit für einen Schock bei den Leipzigern, die in der Folgezeit zwar alles versuchten, jedoch an diesem Tag kein Mittel gegen das starke Spiel der Mannschaft aus Hannover hatten. Die Indians waren Hellwach, ließen wenig zu und konnten sich im Zweifel auf ihren überragenden Torhüter Kevin BeECH verlassen, der die zwei Tore Führung auch nach 40 Minuten festhielt.

Im letzten Abschnitt ging es dann für die Leipziger um Alles oder Nichts. Doch selbst die dicksten Chancen der Icefighters wusste Kevin BeECH zu meistern und sicherte sich so den ersten Shotout der Saison und seiner Mannschaft drei Punkte in Leipzig.

Per Time Score   GS Team Scored by Assist by Assist 2 by    
1 04:56 0:1 GWG EQ HIN Morczinietz A. (75) Norris B. (13)      
2 21:12 0:2   PP2 HIN Bacek I. (10) Norris B. (13) Pohanka B. (25)    

Strafen: IFL 10 – ECH 6 | Zuschauer: 2.500 (ausverkauft) | Schiedsrichter: Torsten Lajoie (Richard Belitz, Alexander Mänicke)


Für die Indians geht es nun direkt weiter. Bereits am Mittwoch, 03.10.2018 gastieren die Crocodiles Hamburg ab 19 Uhr im Eisstadion am Pferdeturm (TICKETS), wo nur zwei Tage später am Freitag, 05.10.2018 um 20 Uhr die Saale Bulls Halle (TICKETS) ihre Visitenkarte abgeben werden. Am Sonntag, 07.10.2018 geht es dann nach Duisburg, wo dann die Füchse auf die Indians warten werden.

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