Pre-Playoffs sind das Ziel

„Wir haben unser Saisonziel nicht erreicht. Wir wollten die Play-Offs direkt erreichen, das haben wir nicht geschafft. Also müssen wir jetzt nachsitzen und den Umweg Pre-Playoffs gehen. Dazu müssen wir an diesem Wochenende sechs Punkte holen“, lautet die Vorgabe von ECH-Trainer Tobias Stolikowski für die beginnende Qualifikationsrunde. „Jetzt beginnt für uns die Saison quasi von vorne“. Allerdings mit dem Vorteil, dass die Indians aus der Vorrunde einen kleinen Punktevorsprung mitnehmen.  Diesen gilt es zu verteidigen und auszubauen.

Nach Abschluss der Qualifikationsrunde spielen die beiden Höchstplatzierten der Qualifikationsrunde gegen den Siebten und Achten der Meisterrunde über Kreuz in sogenannten Pre-Playoffs die zwei verbleibenden Playoff-Plätze aus. Es ist also noch alles möglich für die Indians.

 

Los geht’s am Freitag, 13. Januar 2016, um 20 Uhr in Timmendorf und am Sonntag am Pferdeturm um 19 Uhr gegen Preussen Berlin. Natürlich wird das Indianerland gewohnt zuverlässig vom Livetickerteam der Indians, Nessie und Markus Casper, mit freundlicher Unterstützung des Autohaus Gabrisch über den Spielverlauf unterrichtet.

Für die Mission „Punkten für die Pre-Playoffs“ kann Tobias Stolikowski wieder auf Torwart Niklas Deske zählen. Gut möglich, dass auch Mirko Pantkowski zur Verfügung steht. Fehlen wird dagegen Robert Peleikis, der im letzten Spiel seine dritte 10-Minuten Strafe erhielt und nun ein Spiel pausieren muss.

In Timmendorf müssen die Indians auf die beiden Topcorer Gianluca Balla und Tim May, die mit 30 bzw. 25 Scorerpunkten jeweils eine veritable Ausbeute vorzuweisen haben. „Keine schlechten Spieler und auch keine schlechte Mannschaft. Aber unser Anspruch muss sein, uns in Timmendorf durchzusetzen“, fordert Tobias Stolikowski einen Auswärtssieg.

Ähnliche Voraussetzungen gelten auch für das Heimspiel am Sonntag gegen Preussen Berlin. Star der Berliner Mannschaft ist eindeutig Trainer Len Soccio. Trotzdem sollten die Indians auch in dem Spiel gegen die Hauptstädter favorisiert sein. Zumal beide Duelle in der Vorrunde mit 4:0 und 5:2 an Hannover gingen. Topscorer und bester Stürmer bei den Preussen ist der baumlange Julian van Lijden mit 25 Scorerpunkten. Trotzdem ist das Manko der Berliner die Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Mit 71 erzielten Treffern haben die Preussen in der Vorrunde die geringste Torausbeute aller Mannschaften erzielt. Mit Marvin Tepper (ex-Halle) wurde folgerichtig ein torgefährlicher Stürmer nachverpflichtet. „Unterschätzen dürfen wir die Preussen jedoch auf gar keinen Fall. Im Dezember haben sie uns am Turm phasenweise reichlich Probleme bereitet.“, erinnert Tobias Stolikowski an den 5:2-Heimsieg in der Vorrunde.

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