Kleefeld leuchtet grün

Vom 12. bis 21.5. findet zum zweiten Mal das Projekt „Kleefeld leuchtet“ statt. Ziel der Schwarmkunst-Aktion unter Leitung des Lichtkünstlers Franz Betz ist es, den Stadtteil in grünes Licht zu tauchen und über die Aktion zu Gesprächen und Begegnungen anzuregen. Alle, die im Stadtteil wohnen oder arbeiten, sind eingeladen, mitzumachen. Dafür haben Schülerinnen und Schüler Energiesparleuchten liebevoll angemalt. Die Leuchten können ausgeliehen werden. Zu der Aktionswoche gibt es einen Fotowettbewerb – die drei besten Fotos aus dem Stadtteil, die die Aktion abbilden, werden ausgezeichnet. Alle, die mitmachen, posten ihre Fotos bitte  unter hashtag: #kleefeldleuchtet. (www.facebook.com/kleefeldleuchtet)

Die Woche wird am Freitag, 12. Mai, 20:15 Uhr mit einer interaktiven Illumination auf dem Platz vor der historischen Kleefelder Bahnhofsfassade in der Berckhusenstraße eröffnet.

Am Samstag, 13. Mai, ist ab 21 Uhr ein Nachtradeln durch die grün leuchtenden Straßen Kleefelds geplant. Treffpunkt ist der Platz vor der historischen Kleefelder Bahnhofsfassade in der Berckhusenstraße/ Höhe S-Bahnstation Kleefeld

Am Sonntag, 14. Mai, 14 Uhr: Ausstellung in der DARA-ART Malschule zum Thema Kleefeld leuchtet in der Pertzstraße 1. Musikalische Umrahmung mit dem Gitarreninstitut Hannover.

Am Sonntag, 21. Mai, 11 Uhr findet die Finissage von Kleefeld leuchtet im Café Kaffeeklatsch, Kirchröder Straße 106 statt.

Die Leuchten können ab 2. Mai für eine Leihgebühr von 2 Euro an folgenden Ausgabestellen entliehen werden:

– Camelot, Stenhusenstraße 12

– IdeenReich, Berckhusenstraße 29

– Kaffeeklatsch, Kirchröder Str. 106

– Mecklenburgische Versicherung, Scheidestraße 5

– Mietertreff der Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz, Berckhusenstr. 59.

-Stadtbibliothek Kleefeld, Rupsteinstraße 6/8

– TrafoLab, Nackenbergerstraße 2

– Dara-Art Malschule, Pertzstraße 1

Rückgabe der Leuchten: 23.5.-30.5. bei den Ausgabestellen

Ablauf Vernissage am Freitag, 12.5.2017:

20:15 Auftritt der Tanzgruppe vom Hort Camelot mit einem Lichttanz

20:30 (kurze) Eröffnungsreden: Bezirksbürgermeister Henning Hofmann, Kulturdezernent Harald Härke, Künstler Franz Betz // Einweihung Kleefelder Lichtportal

21:00   Auftritt Streetdance Gruppe Berlin shibak asharqi

  1. 21:15 Abendspaziergang zu besonderen Illuminationen von „Kleefeld leuchtet“

 Anfahrt mit Öffis: Bus 137/ Haltestelle Bahnhof Kleefeld/ Stadtbahn 4+5 /Haltestelle Uhlhornstraße

Ort und Künstler

Initiator des LIchtkunstprojekts ist der bekannte Lichtbildhauer Franz Betz aus Hannover. Neben seinem Projekt „TrafoLab“ ist er Mitorganisator des Open-Light-Festivals „Ihme-Vision“ und Vorsitzender des Werkbundes Nord e.V..

Das TrafoLab ist das erste Lichtkunstlabor Deutschlands. Die ehemalige Transformatoren-Station in Hannover-Kleefeld versteht sich als Ort, der Menschen zum Thema „Licht und Kunst“ zusammenbringt und vernetzt. Im Vordergrund stehen das gemeinsame Experimentieren im Raum und das Werken am Objekt. Der Ort, an dem in der Vergangenheit Elektrizität transformiert, vernetzt und verteilt wurde, wird so zu einem Treffpunkt, an dem Zukunft transformiert wird. In Workshops werden neue Ideen transplantiert und transportiert. Das Lichtkunstlabor ist interessant für alle, die den Dialog suchen um an transdisziplinären Problemlösungen zu arbeiten. Franz Betz führte hier bereits verschiedene Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen zum Thema Lichtkunst durch. Das TrafoLab ist  Anlaufstelle und Thinktank für das Projekt Kleefeld leuchtet.

Infos zur Tanzgruppe: Fenster zum Osten- (shibak sharqi )

Die Tänzer sind:          Ali Al Masri – Alex ,     Abdullah Hatem – Aboudi, Fhrhad Jaafar Simon Indlekofer

Die Fenster zum Osten – shibak sharqi gGmbH wurde im Januar 2017 in Berlin als Instrument der Integration geflüchteter Künstler gegründet. Ihr grundlegendes Ziel ist es Künstlern aus dem nah- und mittelöstlichen Raum, die ihre Länder verlassen mussten und so zwischen Orient und Okzident stehen, eine neue Heimat zu geben. shibak sharqi  möchte ihnen ermöglichen, an ihre frühere künstlerische Arbeit anzuknüpfen und ihre Kunst hier im Dialog mit der westlichen Kultur und im Austausch mit westlichen Künstlern weiter zu entwickeln. Sie sollen unterstützt werden, sich eine Existenz aufzubauen, um als Künstler in Deutschland in größtmöglicher Freiheit und Autonomie nachhaltig ihr Leben bestreiten zu können, ohne ihre eigene Kultur und Identität aufgeben zu müssen.

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