Favorit und Außenseiter

Im ersten Spielwochenende nach der Deutschlandcup-Pause empfangen den Indians am Freitag, 17. November 2017, um 20.00 Uhr zunächst die Rostock Piranhas am Pferdeturm. Zwei Tage später reist die Mannschaft von Lenny Soccio zum Spitzenspiel nach Leipzig. Beim Tabellenzweiten beginnt die Partie in der Eisarena Taucha bereits um 17.00 Uhr.

„Egal, ob Außenseiter oder Favorit. Wir müssen in jedem Spiel unsere Topleistung abrufen. Schaffen wir das, können wir gegen jeden gewinnen, wenn nicht, verlieren wir“, erklärt Lenny Soccio.

Vor allem mit Rostock haben die Indians noch eine Rechnung offen. In der vergangenen Saison konnten die Hanseaten beide Spiele am Pferdeturm gewinnen. Bei der Revanche müssen die Indians auf Andreas Morczinietz verzichten. „Das ist schon lange abgesprochen. Sonntag ist Andy aber wieder dabei“, erläutert sein Trainer. Am kompletten Wochenende wird ihm außerdem Torwart Sebastian Albrecht fehlen, der sich im Spiel in Halle eine Verletzung zugezogen hat: „Nichts schlimmes. Das ist im wesentlichen eine Vorsichtsmaßnahme, ihn ein Wochenende pausieren zu lassen.“

Dafür wird Nick Bovenschen nach überstandener Verletzung wieder in die Mannschaft zurückkehren.

„Insgesamt wird es wichtig sein, nach der Pause den Spielrhythmus wiederzufinden. Eine ganz normale Angelegenheit, die natürlich alle Mannschaften betrifft. Ich mache mir da jedoch keine großen Sorgen, weil wir gut trainiert haben. Aber Wettkampfbedingungen haben ihren eigenen Charakter“, erklärt Lenny Soccio vor der Partie gegen die Piranhas. Die Rostocker belegen derzeit den zehnten Tabellenplatz. „Nach einem eher unglücklichen Start haben die sich aber gefangen und sind zuletzt stärker geworden. Das wird kein Spaziergang, aber natürlich wollen wir gewinnen“, fordert der Trainer drei Punkte.

Auf dem Papier schwieriger wird die Partie zwei Tage später bei den Icefighters aus Leipzig. Mit 33 Punkten und dem beachtlichen Torverhältnis von 72 : 33 rangiert das Team des ehemaligen ECH-Spielers Sven Gerike punktgleich mit Spitzenreiter Tilburg auf dem zweiten Platz. „Eine sehr kompakte und auch konstant spielende Mannschaft, die sehr schnell von Defensive auf Offensive umschalten kann. Keine leichte Aufgabe, aber wir haben sie bereits einmal geschlagen und können das auch wieder schaffen – vorausgesetzt, wir vermeiden individuelle Fehler und agieren insgesamt an unserem oberen Limit“, hofft Lenny Soccio auf einen erfolgreichen Beutezug in Sachsen.

Da bei den Icefighters mit Stephan Tramm der Bruder von ECH-Verteiger Jan Tramm spielt, wird die Partie auch eine Art Familienduell.

Gegen Rostock sind Hauptschiedsrichter Micha Apel und seine Assistenten Fabian Nielsen sowie Timo Voß die Ordnungskräfte auf dem Eis. In Leipzig wird Schiedsrichter Göran Noeller mit den Linesmen Richard Belitz und Lukas Stöber die Regeln überwachen.

Gewohnt zuverlässig wird aus Leipzig das Liveticker-Team der Indians mit Nessi und Markus Casper mit freundlicher Unterstützung des Autohaus Gabrisch das Indianerland informieren.

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