ECH hat sechs weitere Punkte im Blick

Zum Auftakt des kommenden Spielwochenendes reisen die Hannover Indians nach Berlin zu den ECC Preussen. Spielbeginn an der Glockenturmstraße ist um 19.30 Uhr. In der Qualifikationsrunde haben sich die Indians nach vier Siegen in Folge einen respektablen Vorsprung von zehn Punkten Vorsprung gegen über dem Tabellenzweiten Erfurt erkämpft. „Für uns ist es vor allem wichtig, die Spannung aufrecht zu erhalten“, erklärt Indians-Trainer Tobias Stolikowski.
Und so einfach wie beim 3:0 Sieg am Pferdeturm dürfte es diesmal auch nicht werden. Erstens haben die Berliner „nachgerüstet“ und den Schweden Michael Raynee durch den Slovaken Jacub Rumpel ersetzt. „Ein starker Spieler, der sehr torgefährlich ist. Ich kenne ihn noch aus meiner aktiven Zeit in Herne. Da hat der ein Tor nach dem anderen geschossen“, lobt Indians-Trainer Berlins Neuzugang. Mit ihm entdeckten die Berliner, bislang in der Offensive eher harmlos, auch das Tore schießen wieder und gewannen zuletzt gegen Timmendorf mit 6:2. Da außerdem Berlins Topscorer Julian van Lijden ebenfalls wieder spielen wird, erwartet den ECH ein wesentlich stärkerer Gegner als vor zwei Wochen. „Trotzdem sollten wir als Favorit in das Spiel gehen. Wir wollen bis zu den Pre-Play-Offs alle Spiele gewinnen, um dann mit dem notwendigen Selbstvertrauen in die Serie zu gehen“, so Stolikowski.

Da unter der Woche einige Spieler erkältungsbedingt nicht am Training teilnehmen konnten, ist allerdings nicht sicher, ob der Kader komplett sein wird.

Das Spiel wird geleitet von Erol Posacki, assistiert von  Aureliusz Betnerowicz und Felix Gläser. Informiert werden die Indians-Fans wie immer von der Livertickercrew Nessi und Markus Casper und dem Autohaus Gabrisch.

Sonntag empfangen die Indians am Pferdeturm dann den EHC Timmendorf. Erstes Bully ist um 19.00 Uhr. „Für Timmendorf gilt das gleiche wie für Berlin. Auf uns wartet ein gehöriges Stück Arbeit. Mit einer konzentrierten Leistung sollten wir jedoch auch gegen Timmendorf gewinnen“, gibt sich Tobias Stolikowski zuversichtlich. Da die Zukunft der Ostseestädter aufgrund der nach wie vor ungeklärten Hallensituation ungewiss ist, könnten sich die Holsteiner im schlechtesten Fall auf Abschiedstournee befinden. „Eine ganz blöde Situation für die Beteiligten in Timmendorf. Aber gerade deshalb werden die auch am Pferdeturm ohne Ende kämpfen, weil sie für die entscheidende Bürgerbefragung, ob die Eishalle weiter betrieben werden soll, jede Stimme brauchen und deshalb so viel positive Aufmerksamkeit wie möglich benötigen. Aber da werden wir schon gegenhalten“, ist sich Tobias Stolikowski sicher. Schade wäre ein Ende des EHC auch für viele Indiansfans, denen eine Auswärtsspiel in Timmendorf immer eine Reise an die Ostsee wert war. Zuletzt wurden jedenfalls Indiansfans in Timmendorf gesichtet, die nach dem Spiel trotz tiefstem Winter begeistert in die Ostsee baden gegangen sind.

Die Schiedsrichter der Partie lauten  Gregor Sochiera als HSR und als seine beiden LSR Marco Busse und Florian Holst.

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