Betreibergesellschaft des Pferdeturms plant Einstieg als Mehrheitsgesellschafter der Eishallen Langenhagen GmbH

Die Gesellschafter der KMG-Network GmbH (Betreiber des Eisstadions am Pferdeturm) und der Eishallen Langenhagen GmbH führen seit mehreren Wochen intensive Gespräche über einen künftigen gemeinsamen Weg, wobei die Rolle der KMG-Network GmbH klar als Mehrheitsgesellschafter definiert ist. Diese Chance eröffnete sich erst, nachdem die Hannover Scorpions in die Wedemark abgewandert sind.
Künftig sollen beide Sportstätten abgestimmt aufeinander betrieben werden und sich auf ihre jeweiligen Stärken konzentrieren. Neben den klassischen Angeboten der beiden Stadien wie z.B. öffentlicher Eislauf und Eisstockschießen, rückt hier vor allem der Eissportnachwuchs in den Fokus.
Die KMG-Network ist ebenfalls Gesellschafter der EC Hannover Eishockey-Spielbetriebs GmbH und ist nicht zuletzt hierüber auch mit dem Stammverein der Indians eng verbunden.

KMG-Geschäftsführer Gerhard Griebler: „Wir haben als Gesellschafter der Hannover Indians gegenüber unserer 1. Mannschaft und dem Nachwuchs eine Verantwortung übernommen und wollen gemeinsam mit der Eishockey Akademie Mannheim, die seit kurzem Partner des Nachwuchsvereines ist, den Leistungssport weiter ausbauen ohne den Breiten- und Behindertensport dabei zu vernachlässigen.
Der gemeinsame Betrieb der beiden Eishallen würde bislang in Hannover nicht vorhandene Möglichkeiten eröffnen und allen Seiten vollkommen neue Perspektiven schaffen. Die Zielsetzung würde hierbei lauten, „das“ norddeutsche Leistungszentrum für Eissport zu schaffen. In der Endphase dieses Projektes sind auch ein Eissport-Campus und ein Sport-Reha-Zentrum geplant.
Zudem würde Langenhagen als Stützpunkt der Sledge-Hockey Spieler erhalten bleiben. Hiermit würden alle beteiligten Seiten einer besonderen sozialen Verantwortung gerecht werden.
Wir werden analog dem Eisstadion am Pferdeturm mit einem klaren Konzept an das Thema Event- und Leistungszentrum für die Eissporthalle Langenhagen herangehen. In 3 Phasen soll die Eishalle saniert und somit auch wirtschaftlich betrieben werden.“

Indians-Geschäftsführer David Sulkovsky ist begeistert von den Plänen: „Der koordinierte Betrieb von zwei Eisflächen wäre ein Quantensprung für den Nachwuchs in Hannover. Dies wäre die Grundlage, um kontinuierlich Spieler aus dem Nachwuchs an die erste Mannschaft heranzuführen und für uns als Betreiber des Seniorenspielbetriebs enorm wichtig. Für die 1. Mannschaft würde es gleichzeitig bedeuten, wesentlich früher mit dem Eistraining beginnen zu können. Für eine Planung Richtung nächsthöhere Liga eine unabdingbare Voraussetzung.
Der Stammverein hat durch die Zusammenarbeit mit der Eishockey Akademie Mannheim schon einen großartigen Schritt unternommen. Wenn nun durch die KMG-Network so auch die infrastrukturellen Voraussetzungen derart verbessert würden, hätte man in kurzer Zeit Möglichkeiten geschaffen, die es zuvor in Hannover und Region nie gegeben hat. Dies sichert eine langfristige und nachhaltige Entwicklung unseres Sports.
Die KMG-Network hat am Pferdeturm gezeigt, wie man mit einem durchdachten Konzept und kontinuierlichen Investitionen ein Eisstadion saniert. Dies wird ihnen auch in Langenhagen gelingen.“
Erste Gespräche mit der Verwaltung haben bereits stattgefunden, der Rat der Stadt Langenhagen muss eine Entscheidung über die Zukunft der Eishalle Langenhagen fallen, spätestens nach der Sommerpause.

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