Wochenende der Extreme

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Die EC Hannover Indians stehen vor einem kontrastreichen Wochenende. Am Freitag geht es zum Tabellenvorletzten nach Rostock (Spielbeginn 20.00 Uhr), und Sonntag gastiert der Tabellenführer Herner EV um 19.00 Uhr am Pferdeturm.

„Auf die Tabelle dürfen wir gar nicht gucken. Wenn Du nach  Rostock fährst und dich schon vor dem Spiel für den Größten hältst, gehst du da genauso baden wie wir bei Fass Berlin. Natürlich sind drei Punkte Pflicht, aber dafür werden wir auch hart arbeiten müssen“, fordert Tobias Stolikowski von seiner Mannschaft an der Ostsee 100prozentigen Einsatz. Wie zuletzt im Derby gegen Langenhagen kann er erneut auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Das ist natürlich schon ein großer Vorteil, endlich alle an Bord zu haben. Yannik Baier zum Beispiel hat nach seiner langen verletzungsbedingten Pause sowohl in Timmendorf als auch gegen die Scorpions gezeigt, wie wichtig er für uns ist.“ Natürlich werden die daheim gebliebenen Fans vom Liveticker-Team Nessie und Markus Casper mit freundlicher Unterstützung des Autohaus Gabrisch wieder detailliert und emotional mit allen Informationen versorgt.

Unter entgegen gesetzten Vorzeichen steht das Topspiel am Sonntag gegen Spitzenreiter Herner EV.

„Angesichts der Tabellensituation ist Herne Favorit. Schließlich haben die im Spitzenspiel der letzten Woche in Essen gewonnen und damit die Moskitos als Tabellenführer abgelöst. „Die stehen also völlig zu Recht da oben“, urteilt Tobias Stolikowski und schränkt kurz darauf ein: „Wir gehen aber durchaus selbstbewusst in das Spiel. Schließlich haben wir auch eine hervorragende Mannschaft, die am Pferdeturm bislang auch gegen Spitzenmannschaften wie Tilburg tolle Siege eingefahren hat.“ Bange machen vor dem Topteam aus dem Ruhrgebiet gilt also nicht. „Wir arbeiten seit einiger Zeit an einer neuen Taktik. In Timmendorf und gegen die Scorpions hat das schon ganz gut geklappt, und wir arbeiten hart daran, uns noch weiter zu verbessern. Wenn wir das über 60 Minuten durchziehen können, werden wir noch bessere Ergebnisse erzielen.“ Aufpassen müssen die Indians gegen Herne natürlich auch auf das Ausländerduo Brad Snetsinger und Aaron McLeod, die beide bereits jeweils 21 Scorerpunkte auf dem Konto haben. „Da sind aber auch noch andere gute Spieler, die wir in den Griff kriegen müssen. Aber egal, mit der hoffentlich gleichen Unterstützung der Fans wie gegen die Scorpions werden wir trotzdem alles Menschenmögliche versuchen, auch am Sonntag siegreich das Eis zu verlassen“, lautet die Einschätzung von Tobias Stolikowski.

 

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01-scorpions20 Auch gegen Herne will die Nordkurve wieder jubeln