Klassiker gegen Essen

Eishockey-Süchtige und Indians-Fans aufgepasst: das Schlagerspiel gegen die Moskitos aus Essen am Freitag, 21. Oktober 2016, ist der vorerst letzte Auftritt der Rothäute am Pferdeturm. „Deutschlandcup“ und Spielplan gönnen den Indians und ihren Fans erst am 13. November wieder ein Heimspiel.

„Das wird sicher ein extrem spannendes Spiel“, prognostiziert Indians-Geschäftsführer David Sulkovsky vor dem Duell der EC Hannover Indians gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen. Los geht es am Pferdeturm am Freitag, 21. Oktober 2016, am Pferdeturm um 20.00 Uhr.

Die Indians werden im Rahmen des „PINKtobers“ in pinkfarbenen Trikots auflaufen. „Wir wollen mit unserer Aktion die Botschaft aussenden, den Kampf gegen Krebserkrankungen weiter zu forcieren und Betroffene noch mehr zu unterstützen“, erklärt David Sulkovsky. „Das ist das Wenigste, dass wir als Mannschaft zum Kampf gegen diese schreckliche Krankheit beitragen können“, ergänzt Indians-Kapitän Brano Pohanka. Die EC Hannover Indians bedanken ganz herzlich bei der Berufskraftfahrer-Akademie-Nord GmbH (BKFA Nord), die es ermöglicht haben, in der kurzen Zeit die Beschaffung der tollen Trikots zu ermöglichen.

Leicht wird es gegen die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet nicht. Im Gegensatz zur Vorsaison scheinen die Moskitos erheblich stärker geworden zu sein, ESC-Trainer Frank Gentges ganze Arbeit geleistet zu haben. „Sensationelle“ Neuverpflichtungen haben die Moskitos in der Sommerpause jedenfalls nicht getätigt, vielleicht abgesehen von Torwart Sebastian Staudt (aus Leipzig) und Stürmer Robin Slanina (aus Deggendorf) und natürlich die ehemaligen Indianer Werner Hartmann und Nick Bovenschen.

Ansonsten sind die Essener Topscorer Michal Velecky, Andrej Bires, Niklas Hildebrandt, Dominik Patocka und Jan Barta bereits in der letzten Saison am Essener Westbahnhof aufgelaufen.

„Wir müssen auf jeden Fall mindestens eine Schippe gegenüber dem letzten Wochenende drauflegen, um diese Essener Mannschaft schlagen zu können. Vor allem unser Überzahlspiel muss sich verbessern“, erklärt Indians-Trainer Tobias Stolikowski. Gegen Essen wird höchst wahrscheinlich Mirko Pantkowski im Tor stehen. Auf Yannik Baier müssen die Indians dagegen dieses Wochenende noch einmal verzichten. „Er wird uns nach der Deutschlandcup-Pause aber wieder zur Verfügung stehen“, verrät Stolikowski. Nach seiner Sperre gegen Erfurt muss auch Dennis Arnold gegen Essen letztmalig zuschauen.

Zwei Tage später folgt am Sonntag gleich das nächste Topspiel bei den Crocodiles in Hamburg (Beginn 19.00 Uhr). Die Hanseaten sind ebenfalls im Vergleich zur Vorsaison nicht wiederzuerkennen. Im Gegensatz zu Essen wurde an der Elbe allerdings großzügig investiert. Bekannteste Neuzugänge sind der ehemalige NHL-Star Christoph Schubert sowie der ehemalige Indianer Brad McGowan, der auch in Hamburg souverän die Scorerliste anführt.

„Die Crocodiles leben in erster Linie von ihrer ersten Reihe um McGowan, Josh Mitchell und Moritz Israel“, weiß Tobias Stolikowski: „Die müssen wir unbedingt aus dem Spiel nehmen. Außerdem sollten wir möglichst Unterzahlsituationen vermeiden. Dann können wir sicher auch aus Hamburg etwas mitnehmen.“ Wie es geht, hat am vergangenen Sonntag der Herner EV vorgemacht. Beim 3:1-Auswärtssieg der Westfalen konnte Hamburgs Starreihe nur mit einem Assist glänzen.

Natürlich wird das Liveticker-Team mit Nessie und Caspar dank freundlicher Unterstützung des Autohaus Gabrisch auch in Hamburg vor Ort sein, um das Indianerland live vom Spielverlauf zu unterrichten.

Brano Pohanka möchte sich gegen Essen mit Toren beschenken

Brano Pohanka möchte sich gegen Essen mit Toren beschenken

 

Attachment