Indians weiter auf Siegeskurs 4:2 in Rostock

Für die Indians läuft weiter alles nach Plan. Nach dem kleinen Ausrutscher und der Niederlage bei FASS Berlin, konnte der ECH die letzten drei Partien alle für sich entscheiden. So hatten die Großstadtkrieger nach einem etwas schwierigen Start auch die drei Punkte aus Rostock mit im Gepäck.

 

Das ECH-Tor hütete dieses Mal wieder der ausgeliehene Pantkowski, Niklas Deske nahm auf der Ersatzbank Platz. Beide Teams taten sich im ersten Drittel mit dem Tore schießen etwas schwer. Die wohl aussichtsreichste Chance gab es in der 16. Minute zu sehen, als Bezouska einmal quer übers Spielfeld marschiert, zum Tor zieht und fast die Scheibe reinmacht. Aus dem Gewühl gelangen den Rostockern noch zwei, drei Schüsse bis endlich abgepfiffen wurde. Insgesamt gab es einige Chancen auf beiden Seiten, aber letztendlich endete der erste Spielabschnit leistungsgerecht mit 0:0 unentschieden.

 

Der Start ins zweite Drittel schien eigentlich ganz vielversprechend, als Baier und Hein gleich eine Doppelchance hatten. Danach flachte das Spiel jedoch ziemlich ab. Alles in allem hatten aber die Indianer etwas mehr vom Spiel. Auch die Unterzahl nach Strafe in der 27. Minute meisterten sie bravourös. Aber trotzdem gelang es Rostock, diesen Moment nach einem einfachen Querpass etwas überraschend für den 1:0-Führungstreffer zu nutzen. Nach dem Tor schien man beinahe ein ganz anderes Spiel zu sehen. Rostock hatte Selbstvertrauen getankt und die Mannen von Tobias Stolikowski wirkten alles andere als auf der Höhe. Die einzig richtige Wahl war es, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, um den Spielrhythmus der Rostocker zu unterbrechen. Zum Schluss des Drittels hatte sich der ECH wieder etwas gefangen und hätte schon in der 37. Minute fast den Ausgleich machen können. Hein lässt die Rostocker Defensive da ganz alt aussehen und passt auf den am Pfosten lauernden Pohanka, der um Haaresbreite vergibt. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. In der 39. Minute ging es für Rostocks Michalek auf die Strafbank und Yannik Baier bringt den Puck mit mehr Willen als spielerischen Geschick in dieser Situation ins Tor und erzielt das so wichtige 1:1.

 

Und für die ersten Minuten des dritten Drittels hat sich die Anreise schon gelohnt. Zwar starteten die Piranhas den Torreigen in der 42. Minute mit dem 2:1-Treffer durch Lemmer, aber nur eine Minute hatte Thomas Ziolkowski die passende Antwort parat und traf mit einem Schuss von der Blauen zum 2:2. Und schöner hätte man es sich ja nicht träumen lassen. Wieder gerade mal eine Minute später die gleiche Szene nochmal – nur spiegelverkehrt. Ziolkowski wieder mit einem Schuss von der blauen Linie, Noack unmittelbar vor dem Tor fälscht noch ab und lässt Haloschan keine Chance – 2:3. Und aller guten Dinge sind bekanntlich drei (ich gelobe, demnächst halte ich mich mit Phrasen wieder zurück). Dieses Mal dauerte es zwar ein paar Minuten länger, aber in der 49. Minute machte dann Baier mit seinem zweiten Treffer des Abends den Sack zu und traf zum 2:4. Aufgeben wollten die Piranhas zwar nicht, aber mit der 2-Tor-Führung ließen die Indians nichts mehr anbrennen. Da konnte auch eine Auszeit eine Minute vor Schluss und die Herausnahme des Keepers auf Rostocker Seite nichts mehr dran ändern.

 

Noch etwas schwieriger dürfte es dann am Sonntag werden, wenn unsere Indians den Tabellenführer aus Herne zu Gast haben. Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr.

 

Viele Grüße aus Eishockey-Deutschland

Euer Liveticker-Team mit dem ehrlichsten und subjektivsten Spielbericht der Liga

 

Zahlen und Fakten

 

Tore:

 

1:0 Lemmer (Koopmann, Kunce / Überzahl-Tor) 28:51
1:1 Baier (Pohanka, Turnwald / Überzahl-Tor) 38:51
2:1 Lemmer (Kohlstrunk, Dörner) 41:03
2:2 Ziolkowski (Pohanka, Hein) 42:16
2:3 Noack (Ziolkowski, Valasek) 43:15
2:4 Baier (Hein, Pohanka) 48:31

 

Strafen: Rostock Pirananhas 4 Minuten – Hannover Indians 6 Minuten

 

Zuschauer: 622

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