Erst Derby, dann “internationales“ Gipfeltreffen

Die EC Hannover Indians haben vor dem Feiertag zur Deutschen Einheit ein kontrastreiches Wochenende vor sich: Zunächst geht es zum Niedersachsenderby nach Braunlage gegen die Harzer Falken (Spielbeginn 20.00 Uhr) und am Sonntag empfangen die Rothäute am Pferdeturm um 19.00 Uhr die Tilburg Trappers zum „internationalen“ Spitzenspiel.

 

„Natürlich sind wir in Braunlage Favorit. Allerdings müssen wir dieser Rolle auch gerecht werden, um nicht wie im Vorjahr dort ein blaues Wunder zu erleben“, erklärt Trainer Tobias Stolikowski, der erneut den erkrankten Fred Carroll an der Bande vertritt.

Zumal die Indians im Harz auf ihren Kapitän Branislav Pohanka verzichten müssen, der im Spiel in Herne eine Matchstrafe kassierte. „Pohanka soll seinem Gegenspieler in den Finger gebissen haben. Die Szene haben wir vorsichtig formuliert komplett anders gesehen und bei der Ligenleitung inklusive Videobeweis Protest eingelegt“, so Stolikowski.

Der Kontrollausschuss hat dennoch 6 Meisterschaftsspiele Sperre beantragt, davon zwei auf Bewährung. Spielbetriebsorganisationsleiter Jan Roterberg: „Das ist absolut unverständlich. Selbst wenn man den Vorgang, warum auch immer, als gegeben unterstellt, ist die beantragte Strafe vollkommen unverhältnismäßig.“

 

Darüber hinaus muss Stolikowski auf Torwart Boris Ackers verzichten, der erkrankt ist: „Dafür wird Mirko Pantkowski aus Kassel im Tor stehen.“ Ebenfalls ausfallen wird Stürmer Yannik Baier nach seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Leipzig.

Dafür wird Verteidiger Niko Turnwald sicher in die Mannschaft zurückkehren: „Das hatten wir bereits fürs letzte Wochenende geplant, wollten letztendlich aber ganz sicher gehen.“

Natürlich gibt es aus Braunlage mit freundlicher Unterstützung des Autohaus Gabrisch wieder unseren Liveticker von Nessi und Markus Casper.

 

Unter ganz anderen Vorzeichen steht das Heimspiel am Sonntag gegen die Trappers aus Tilburg. Die Niederländer konnten in der vergangenen Saison gleich auf Anhieb als erste ausländische Mannschaft in Deutschland einen nationalen Titel gewinnen und wurden deutscher Oberligameister. „Eine ganz starke Truppe, die mit vier ausgeglichenen Reihen agiert. Dadurch können sie das Tempo unglaublich hoch halten. Da müssen wir an unsere absoluten Grenzen gehen, um eine Chance auf drei Punkte zu haben.“

Gut zu wissen, dass das in der Vorsaison schon einmal geklappt hat, als die Indians am 22. Januar 2016 im heimischen Stadion am Pferdeturm nach riesigem Kampf mit 3:2 gewinnen konnten. Und auch dieses Jahr sind die Niederländer nicht unschlagbar: in Halle gab es eine sogar deutliche 1:5-Niederlage.

Maxi Pohl und Robert Peleikis wollen auch dieses Wochenende wieder jubeln

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