Auf in den Norden

01.Neuwied01 (2)webheißt es für unseren nächsten Gegner, den EC Peiting. Und früh aufstehen. Denn sieben bis acht Stunden wird die Fahrt in die niedersächsische Landeshauptstadt wohl dauern. Der EC Peiting ist kein Unbekannter am Pferdeturm. Das letzte Mal trafen beide Teams in unserer Aufstiegssaison 2008/2009 aufeinander. Damals gab es übrigens zwei Siege für unsere Indianer (1:0; 5:2). Das darf sich gerne wiederholen. Am besten gleich im ersten Spiel am Dienstag, 22. März 2016, ab 19.30 Uhr am Pferdeturm.

Der EC Peiting ist beheimatet im oberbayrischen Markt Peiting (11.690 Einwohner) und heißt offiziell Eissportclub Peiting im Turn- und Sportverein e.V. Eishockey wird in Peiting seit 1934 gespielt, die jüngsten Erfolge sind zwei Oberliga Süd-Meisterschaften in den Jahren 2012 und 2013.

In der laufenden Saison wurde die Mannschaft unter Trainer John Sicinski Dritter der Vorrunde und schaltete im ersten Playoff-Durchgang den EC Bad Tölz aus. Überragender Peitinger Spieler war dabei der Deutsch-Kanadier Ty Morris mit vier Toren und fünf Assists. „Ein Topstürmer“, weiß auch unser Trainer Freddy Carroll über den 32-jährigen Torjäger aus Edmonton zu berichten: „Peiting ist unter anderem mit Morris und dem kanadischen Verteidiger Brad Miller richtig gut besetzt. Mit denen werden wir richtig viel zu tun haben. Insgesamt gewinnt Peiting mit seinem Spiel vielleicht keinen Schönheitspreis, ist aber sehr effektiv und clever.“

Nach dem souveränen Weiterkommen gegen Neuwied wird Freddy Carroll mit den gleichen Reihen wie in den letzten Wochen spielen lassen: „Die Jungs spielen super so. Es gibt keinen Grund, die Reihen irgendwie zu ändern.“ Ein Sonderlob gibt’s für die zweite und dritte Angriffsformation: „Robby, Oli und Freddy sowie Lukas, Yannick und Dennis haben ihren Job gegen Neuwied hervorragend erledigt.“

Wahrscheinlich muss unser Topverteidiger Dennis Schütt morgen im ersten Playoff-Spiel erneut passen. Da Artur Grass sowieso für den Rest der Saison ausfällt, stehen Freddy Carroll noch 16 Feldspieler zur Verfügung: „Das ist nicht so viel. Aber die anderen sind mittlerweile auch lädiert und weniger geworden.“

Als wirklich großer Vorteil könnte sich der Heimvorteil erweisen. Die Entfernung beträgt 679 Kilometer, kein wirkliches Geschenk mit dem Mannschaftsbus.

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